Zum Inhalt
Swiss Art GalleryGalerie & KunstverkaufSt-Prex · Schweiz
Verzeichnis & Künstler
Swiss Art Gallery · St-Prex

James Vibert

Geboren 1872.

Gestorben 1942.

James Vibert (15. August 1872–2. Mai 1942) wird als Schweizer Bildhauer dargestellt, dessen Werk mit dem Symbolismus verbunden war und der laut der konsultierten Quelle als «der wichtigste Vertreter» dieser Strömung in der Schweiz gilt (f1, f2, f7).

Zunächst wurde er von 1885 bis 1887 an der École des arts industriels de Genève unter der Leitung von Jules Salmson zum Kunstschmied ausgebildet. Anschliessend ergänzte er seine Ausbildung in Lyon durch Diplome im Modellieren und Zeichnen, kehrte 1889 nach Genf zurück und liess sich 1892 mit seinem Bruder in Paris nieder. Dort bewegte er sich im symbolistischen Milieu und arbeitete zwischen 1894 und 1898 als Praktikant im Atelier von Auguste Rodin (f3, f4, f5, f6); auch seine verwandtschaftliche Verbindung mit dem Graveur Pierre-Eugène Vibert ist belegt (f11).

Nach seiner Rückkehr in die Schweiz im Jahr 1903 begann er eine Lehrtätigkeit als Professor an der École des beaux-arts de Genève, die er bis 1935 ausübte — zu seinen Schülern zählte unter anderem Pierre Le Faguays —, und übernahm öffentliche Aufgaben als Mitglied der Eidgenössischen Kommission der schönen Künste in zwei Amtsperioden (1906–1908 und 1923–1926); die Quelle erwähnt zudem seine Zugehörigkeit zur Grande Loge suisse Alpina (f8, f19, f9, f12).

Im Hinblick auf sein Werk ist Vibert vor allem für seine Büsten bekannt — ihm werden plastische Porträts Genfer Persönlichkeiten, eine Büste des Dichters Paul Verlaine sowie ein Selbstbildnis in Form einer Büste zugeschrieben —; 1914 erhielt er zudem einen monumentalen Auftrag für das Bundeshaus in Bern mit dem Titel Le Serment des trois Suisses. Darüber hinaus schuf Ferdinand Hodler 1907 und 1915 zwei Porträts von Vibert (f14, f10, f13).

Die zeitgenössische und posthume Dokumentation umfasst mehrere Monografien und Einträge, darunter die Titel von Charles Baudouin (1943), Jean de Fontanes (1942) und Emilie Schaub-Koch (1942); Bildbeispiele seiner Büsten werden zudem vom Centre d’iconographie der Bibliothèque de Genève referenziert (f15, f16, f17, f18).

James Vibert

Verfügbare Werke

Derzeit ist in dieser Rubrik kein Werk verfügbar.

Swiss Art Gallery · Öffentlicher Kunstmarkt

Dokumentierte Auktionen

Dokumentierte öffentliche Referenzen. Schätzungen und Ergebnisse werden angezeigt, sofern verfügbar.

Zuschreibungen, Schulen, Nachfolger und Werke nach einem Künstler

Die Katalogzuschreibung und die veröffentlichten Preise bleiben erhalten. Diese Lose fliessen nicht in die Künstlerstatistiken ein.