Georges de Traz
Geboren 1881.
Gestorben 1980.
Georges‑Albert‑Edouard de Traz, geboren am 30. August 1881 im 17. Arrondissement von Paris, erscheint in den Quellen als Persönlichkeit mit vielfältigen Tätigkeiten – Schriftsteller, Maler, Drehbuchautor, Essayist, Lehrer und Übersetzer.
Er veröffentlichte und arbeitete unter mindestens zwei Pseudonymen, Peter Coram und François Fosca. Seine anfängliche Ausbildung wird als weitgehend autodidaktisch beschrieben, ergänzt durch Aufenthalte in verschiedenen Pariser Ateliers und durch Reisen nach Italien.
In den Jahren 1910–1921 nahm er in der Schweiz und im Ausland an zahlreichen Ausstellungen teil. Von 1906 bis 1920 lebte er im Haus « Île Calvin » in Pregny; diese Angabe verortet einen wichtigen Teil seiner Niederlassung in der Schweiz.
Unter dem Namen François Fosca veröffentlichte er mehrere Romane – L'Amour forcé (1923), Monsieur Quatorze (1923), La Berlue (1925), Les Dames de Boisbrulon (1926) und Derechef (1927). Zudem verfasste er einen dem Kriminalroman gewidmeten Essay, Histoire et technique du roman policier, der 1937 erschien. Als Polyglott übersetzte er insbesondere Le déclin de l'empire espagnol d'Amérique von Salvador de Madariaga aus dem Englischen und Spanischen.
Seine Arbeit über Daumier brachte ihm 1934 den Prix Charles‑Blanc der Académie française ein.
Über das Schreiben und Übersetzen hinaus umfassen seine überlieferten Tätigkeiten das Verfassen von Drehbüchern, das Verfassen von Essays, die malerische Praxis und den Kunstunterricht. Zwischen 1944 und 1953 unterrichtete er Kunstgeschichte an der Architekturschule und an der École des Beaux‑Arts in Genf. Seine Quellen erwähnen zudem eine Jugend, die durch zahlreiche Reisen mit seinem Vater nach Italien, England, Belgien und Nordafrika (Algerien und Tunesien) geprägt war.