Geboren : 1900Gestorben : 1979Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Deutschland
Nach dem Realgymnasium in Insterburg studierte er von 1920 bis 1925 an der Akademie der bildenden Künste in Königsberg und war anschliessend von 1925 bis 1931 Meisterschüler von Artur Degner an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. In der Hauptstadt verfügte er über ein kleines Atelier und bestritt seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit Pressezeichnungen. 1928 war er in der Ausstellung «Ostpreußische Maler» vertreten, die in der Kunstkammer des Berliner Galeristen Martin Wasservogel organisiert wurde. Malreisen und Studienaufenthalte führten ihn nach Paris und in den Süden Frankreichs. Nach seiner Berliner Zeit lebte und arbeitete er bis 1938 als freischaffender Künstler in seiner ostpreussischen Heimatregion.
Als Soldat der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs kehrte er 1946 aus der Gefangenschaft zurück und liess sich in Bad Klosterlausnitz nieder, wo er selbständig als Maler und Grafiker tätig war, bevor er 1950 nach Jena zog. In Jena war er von 1953 bis 1955 durch einen «Freundschaftsvertrag» an das Kunstfaserwerk «Wilhelm Pieck» gebunden und leitete Zeichenkreise beim VEB Carl Zeiss. Zu den in seinem Werdegang erwähnten Werken gehören Die Potsdamer Brücke in Berlin, ein Pastell aus dem Jahr 1931, und Bau der Camsdorfer Brücke in Jena, ein Ölgemälde aus dem Jahr 1952.
Zu den verzeichneten Ausstellungsbeteiligungen gehören Ausstellungen in der Kunsthalle am Wrangelturm in Königsberg 1933 und 1935, die Frühjahrsausstellung in Bad Klosterlausnitz 1948 sowie die Zweite Deutsche Kunstausstellung in Dresden und «Mensch und Arbeit» in Berlin 1949. 1958 nahm Lasko an der Jahresausstellung der Deutschen Akademie der Künste in Berlin teil; sein Name ist auch in der Vierten Deutschen Kunstausstellung in Dresden 1958–1959 aufgeführt. 1960 veröffentlichte er in der Zeitschrift Bildende Kunst in Dresden «Ein Künstler und die Brigade „Junge Sozialisten“», auf den Seiten 126–128.
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Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19