Geboren : 1761Gestorben : 1845Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Der französische Maler Louis-Léopold Boilly, 1761 in La Bassée geboren und 1845 in Paris gestorben, widmete sich sowohl der Malerei als auch der Lithografie. Bis zum Alter von siebzehn Jahren erhielt er in Douai bei Charles-Alexandre-Joseph Caullet eine Einführung in die Malerei; anschliessend studierte er in Arras bei Dominique Doncre die Trompe-l’œil-Malerei. 1791 stellte er erstmals im Salon aus. 1833 wurde er zum Ritter der Légion d’honneur ernannt und wurde Mitglied des Institut de France.
Der 2019 veröffentlichte Katalog verzeichnet 2 853 Werke aus einem halben Jahrhundert künstlerischen Schaffens. Ab 1823 schuf Boilly die Lithografieserie Les Grimaces, die als humoristische Satire auf menschliche Charaktere beschrieben wird. Zu seinen Gemälden zählt La Réunion d’artistes dans l’atelier d’Isabey, ein Ölgemälde auf Leinwand von 1798, das im Musée du Louvre aufbewahrt wird. Le messager ou Le commissionnaire wird ebenfalls als Ölgemälde auf Leinwand aus der Zeit um 1793 angegeben; es misst 56 × 46 cm. Laut Auktionskatalog wurde dieses Werk wahrscheinlich 1793 im Pariser Salon gezeigt und anschliessend in einer 1928 im Kunstverein Basel organisierten Ausstellung präsentiert, die Werken aus Basler Privatsammlungen gewidmet war.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Louis-Léopold Boilly sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
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In Auktionen dokumentierte Werke
Fotografie : Artcurial Beurret Bailly Widmer · Bild vergrößern ↗
Artcurial Beurret Bailly Widmer · Los 43
Der Bote oder der Beauftragte, um 1793
Öl auf Leinwand
Originaltext des Katalogs
Le messager ou Le commissionnaire, um 1793 huile sur toile
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