Das Werk von Arthur Luiz Piza entfaltet sich in einem kontinuierlichen Dialog zwischen Malerei und Druckgrafik, zwei Praktiken, die sich im Atelier gegenseitig bereichern. Seine künstlerische Forschung umfasst vielfältige Materialien, von Papier bis Porzellan, von Kupfer bis zu Bürstenmatten. Die Spannweite seines Schaffens reicht vom Kleinformat bis zu Strukturen, die für den öffentlichen Raum bestimmt sind.
Am 13. Januar 1928 in São Paulo geboren, erhält er seine erste Ausbildung bei dem Maler Antonio Gomide, der ihn in Ölmalerei und Freskomalerei unterrichtet. Nach seiner Heirat mit Clelia Dente im Jahr 1949 zieht das Paar 1951 nach Paris und lässt sich dort dauerhaft nieder. In der Hauptstadt begegnet Piza unter anderem Nicolas de Staël und Zao Wou-Ki.
Mehrere Auszeichnungen markieren seinen Werdegang als Grafiker: 1959 der Grand prix national de gravure an der Biennale von São Paulo, 1966 der David-Bright-Preis an der Biennale von Venedig, danach 1970 Grafikpreise an den Biennalen von Florenz und Krakau sowie 1990 an derjenigen von Puerto Rico. 1977 wird er zum Ritter des Ordre des Arts et des Lettres ernannt; 1980 beteiligt er sich an der Gründung des Espace latino-américain, dessen Präsidentschaft er lange ausübt.
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Artcurial Beurret Bailly Widmer · Dobiaschofsky
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Fotografie : Artcurial Beurret Bailly Widmer · Bild vergrößern ↗
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