Hugó Scheiber wurde 1873 in Budapest geboren und kehrte mit fünfzehn Jahren mit seiner Familie dorthin zurück. Tagsüber arbeitete er, abends besuchte er Malkurse; seine Ausbildung schloss er 1900 ab. Zunächst dem Postimpressionismus nahestehend, zeigte sein Werk später Interesse am deutschen Expressionismus und am Futurismus. Cafés, Kabaretts und Straßenszenen lieferten ihm Motive, ebenso Jazzmusiker und Selbstporträts. Er arbeitete insbesondere mit Gouache und Öl und verband leuchtende Farben mit stark abstrahierten Formen. Im Jahr 1919 stellte er mit Béla Kádár im Wiener Hevesy Salon aus. Auch an der New Yorker Ausstellung der Société Anonyme von 1926 war er beteiligt. Er starb 1950 in Budapest. Das Art Institute of Chicago verzeichnet von ihm Untitled (pierrots), um 1920.
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