Michel Loth entwickelt eine Malerei, die von der Natur und besonders von ihren Verwandlungskräften ausgeht. In Riquewihr im Elsass beheimatet, untersucht er die Beziehungen zwischen Materie und Licht, statt den Dingen eine feste Beschreibung zu geben. In seinen Bildern nähern sich Massen einander an, trennen sich oder verschmelzen; Formen scheinen vor dem Blick aufzutauchen und sich wieder aufzulösen. Landschaft wird damit zum Ausgangspunkt einer Beschäftigung mit Metamorphose. Seine Ausstellungstätigkeit verbindet Frankreich und die Schweiz, mit Präsentationen in Truchtersheim 2021, Nyon 2022 und Bern 2024. Die Berner Ausstellung umfasste sowohl Gemälde als auch Objekte und machte damit eine Praxis sichtbar, die sich nicht allein auf die Fläche des Bildes beschränkt.
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