Geboren : 1929Gestorben : 2012Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Jean Revol, ein 1929 in Lyon geborener und 2012 verstorbener französischer Maler, Grafiker, Essayist und Schriftsteller, verbindet künstlerisches Schaffen und die Auseinandersetzung mit Kunst. 1942 beginnt er zu zeichnen und zu malen, 1945 folgen seine ersten schriftstellerischen Arbeiten und Kunstkritiken. Diese kritische Tätigkeit setzt er von 1959 bis 1988 bei der Nouvelle Revue française fort; 1961 veröffentlicht er bei Gallimard Braque et Villon : message vivant du cubisme. Seine erste Ausstellung findet 1949 in der Galerie Alphonse Chave in Vence statt. Es folgen unter anderem 1961 eine Präsentation im Palais des beaux-arts de Bruxelles, 1963 in der Galerie Louis Carré in Paris und 1988 in der Galerie Kara in Genf. Die Kataloge der Ausstellungen in Paris und Genf sind den Texten von Marcel Arland beziehungsweise Jean-Louis Ferrier, Pierre Restany und Gérard Xuriguera zugeordnet.
Auf Einladung von Gaëtan Picon zieht Revol 1966 in die Vereinigten Staaten und lehrt am Middlebury College Kunstgeschichte. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich erhält er 1977 den Preis der Critique lyonnaise. Sein Engagement für das künstlerische Schaffen und für Menschen mit Behinderung führt zur Gründung von Personimages und dessen Ateliers und, nach seiner Rückkehr, von Art-Crise: Dort empfängt er Menschen mit geistiger Behinderung in seinem Atelier in Ménilmontant. Zu den genannten Werken gehören nachts gemalte Landschaften, von La fenêtre au feu (1964) über die Île de la Cité (1967) bis zu den Hochhäusern an der West-Broadway in New York (1969). Don Quichotte ist um 1960 unter seinen Radierungen verzeichnet, New-York (Broadway by night) um 1970. Zu seinen Büchern zählen Secrets de l’évidence (1984) und Voir l’imaginaire et imaginer le vrai (2008), beide erschienen bei Éditions La Différence. Als erhaltene Werke sind eine Lithografie, Portrait de Gaston Bachelard, in der Médiathèque Albert-Gabriel in Bar-sur-Aube sowie Le cheval de Troie, eine 150 × 250 cm grosse Kreidezeichnung von 1978, im Centre d’art Madeleine-Lambert in Vénissieux verzeichnet.
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Dobiaschofsky · DognyAuction
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