Eliza Douglas setzt bei Bildern an, die bereits im Umlauf sind: Animationsfiguren, Logos sowie Grafiken aus Musik- und Modekulturen. Nach einem Filmstudium am Bard College besuchte sie von 2015 bis 2017 die Frankfurter Städelschule. Musik, Modelarbeit und Performance begleiten ihre Malerei. Eigene digitale Fotografien dienen als Vorlagen für Ölbilder, deren Verfahren an die Schildermalerei anknüpfen. Der Wechsel zwischen Medien befragt die Beziehungen von Werbung, Identität und Bildkonsum. In einer anderen Serie verbindet sie Hände und Füße durch unterschiedliche malerische Verfahren; einige naturalistische Partien ließ sie von anderen Malern ausführen. Die Zusammenarbeit mit Anne Imhof und die 2017 in Berlin gezeigte Ausstellung Old Tissues Filled with Tears verdeutlichen diese für Austausch offene Praxis.
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