Gustavo Simoni bildet sich in Rom bei Dario Querci und Francesco Podesti aus. 1875 gehört er zu den frühen Mitgliedern der römischen Gesellschaft der Aquarellmaler. Neben der Ölmalerei wird das Aquarell zu einem seiner Ausdrucksmittel. Reisen führen ihn nach Frankreich, Spanien und Nordafrika; mehrere Jahre hält er sich in Tlemcen auf. Karawanen, Straßen, Basare, Teppichhändler und Musiker bilden sein orientalistisches Repertoire. Caravane au repos zeigt beispielsweise kabylische Reisende in einem Lager. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet er ein Atelier in Paris; nach seiner Rückkehr nach Rom gründet er eine Schule für orientalistische Malerei. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit erfundenen Szenen aus der römischen Antike und dem 17. Jahrhundert.
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Genève Enchères · Piguet
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