Malerei, Bildhauerei und monumentale Vorhaben verbinden sich im Schaffen von George Frederic Watts (1817–1904). Nach einer bildhauerischen Ausbildung bei William Behnes trat er 1835 in die Royal Academy ein und stellte dort ab 1837 aus. Ein Preis im Westminster-Wettbewerb finanzierte 1843 seine Reise nach Italien. Zurück in Großbritannien schuf er unter anderem das 1859 vollendete Fresko Justice, A Hemicycle of Lawgivers in Lincoln’s Inn. Neben Porträts entstanden symbolische Kompositionen, von denen er mehrere der Tate schenkte. Mit Mary Fraser Tytler, die er 1886 heiratete, ließ er sich nahe Compton in Surrey nieder. Eine seinem Werk gewidmete Galerie eröffnete dort im April 1904, kurz vor seinem Tod.
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