István Nyári, 1952 in Budapest geboren, schloss 1977 sein Studium der Werbegrafik an der Ungarischen Hochschule für angewandte Kunst ab. Seit 1978 arbeitet er bildkünstlerisch und gestaltete daneben Plattencover sowie visuelle Projekte für Musik und Film. Seine frühen Gemälde zeichnen sich durch hyperrealistische Wiedergabe und montageartige Verbindungen unterschiedlicher Motive aus.
Später verlagerte sich sein Interesse auf das Verhältnis zwischen Kitsch und bildender Kunst, das er in Gemälden, Reliefs und Objektassemblagen untersucht. Er versteht sich vor allem als Vertreter des Pop-Surrealismus und interessiert sich für die Lowbrow-Bewegung. Filmfiguren, Science-Fiction und absurde Situationen prägen seine detailreiche Bildwelt. 2009 erhielt er den Munkácsy-Preis; 2016 widmete ihm die Kunsthalle Budapest eine Einzelausstellung, die sein Werk einem breiteren institutionellen Publikum zugänglich machte.
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