Werner Andermatt
Werner Andermatt, geboren am 28. Juli 1916 in Zug, absolvierte zunächst von 1935 bis 1938 seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Luzern und setzte sie anschliessend in Paris an der Académie La Grande Chaumière sowie in Zürich an der Akademie Wabel fort.
Aus einem beruflichen, auf das Bild ausgerichteten Umfeld stammend, arbeitete er ab 1938 als Grafiker und Layouter und wurde später als Zeichenlehrer und Grafiker bezeichnet. 1948 wurde er zum Lehrer für Aktzeichnen und Grafik an der Kunstgewerbeschule Luzern ernannt.
Von 1950 bis 1981 leitete er die Schule für Gestaltung Luzern; die Dokumentation hält zudem fest, dass er in Luzern lebte und Mitglied der Zentralschweizer Sektion des Berufsverbands visarte war.
Auf dem Kunstmarkt werden Andermatt zugeschriebene Werke zum Verkauf angeboten: Ein dokumentiertes Beispiel ist das Acrylbild mit dem Titel «Raumerlebnis», signiert und auf 1988 datiert, das in einem Verkaufsvermerk erwähnt wird. Seine Präsenz lässt sich zudem in Online-Datenbanken des Kunstmarkts und in Verzeichnissen Schweizer Künstlerinnen und Künstler nachweisen, die Einträge und bibliografische Referenzen verzeichnen.
Die Bibliografie umfasst eine 1996 veröffentlichte Monografie (Werner Andermatt, Text von Sibylle Omlin), und seine Laufbahn war von regionalen Auszeichnungen geprägt, namentlich vom Innerschweizer Kulturpreis 1986 und der Verleihung der Ehrennadel der Stadt Luzern 1996.
Die biografische Notiz erwähnt ein Familienleben (verheiratet, Vater von vier Söhnen und einer Tochter), und sein Name erscheint im Zusammenhang mit Ausstellungen, die mit visarte verbunden sind, beispielsweise in der für die Ausstellung RETRO 120 Jahre visarte Zentralschweiz 2016 bereitgestellten Biografie.
