Valérie Favre
Geboren 1959.
Valérie Favre, geboren am 18. August 1959 in Evilard (Schweiz), wird als Schauspielerin, Malerin und Hochschullehrerin vorgestellt. Die Quellen weisen auf eine schweizerische Herkunft hin und nennen zudem die Bezeichnung «französisch-schweizerisch».
Sie absolvierte eine erste künstlerische Ausbildung an der Académie de Meuron und begann anschliessend ein Studium am Collège Voltaire in Genf.
Seit 2006 hat sie den Lehrstuhl für Malerei an der Universität der Künste Berlin (UdK) inne; eine Quelle präzisiert für diese Tätigkeit den Zeitraum 2006–2025. Den biografischen Angaben zufolge lebt und arbeitet sie zwischen Berlin und Neuenburg.
Neuere Werke werden im Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne genannt, darunter Selfportrait after Hugo Ball, Cabaret Voltaire, Zurich (1916), IV, Öl auf Leinwand, 146 × 89 cm (2016–2017), sowie Crystal Palace, Öl auf Leinwand, 170 × 390 cm (2017). Erwähnt wird ein umfangreiches Ensemble aus der Serie Le Troisième Frère Grimm: Domination, ein auf 2004 datiertes Triptychon von 2,5 × 4,5 m, das im Dossier dem Musée national d'art moderne zugeordnet wird.
Die kritische Rezeption umfasst Kataloge und Monografien, insbesondere Valérie Favre : Visions (Hatje Cantz, 2009) sowie einen 2017 bei Scheidegger & Spiess erschienenen Katalog (Musée d'art et d'histoire, Neuchâtel – Zürich). Den zusammengetragenen Quellen zufolge verbindet ihre Tätigkeit malerische Produktion, dokumentierte Präsenz in Institutionen und Lehrverantwortung an der Universität.
Zur knappen Einordnung ihres Profils: Die 1959 in der Schweiz geborene Künstlerin Valérie Favre verbindet eine künstlerische Praxis mit einer akademischen Tätigkeit, die sie insbesondere in Berlin ausübt, und teilt ihr Berufsleben zwischen Berlin und Neuenburg.
Ausgewählte Bibliografie aus dem Dossier: Valérie Favre : Visions, Hatje Cantz, Ostfildern, 2009; Thomas Facchinetti und Antonia Nessi, Valérie Favre, Scheidegger & Spiess, Neuchâtel – Zürich, 2017.
