Urs Amann
Urs Amann wird als Schweizer surrealistischer Maler vorgestellt, der insbesondere für seine visuellen Zusammenarbeiten mit dem Musiker Klaus Schulze bekannt ist.
Seine ersten Ölgemälde entstanden 1971 in Berlin. 1972 besuchte er die Kunstschule Form+Farbe in Zürich, eine Ausbildung, die in den verfügbaren Kurzbiografien aufgeführt ist.
Seit 1974 wird er als freischaffender Künstler beschrieben und war laut der konsultierten Quelle ab 1980 Mitglied der Winterthurer Künstlergruppe.
Bisweilen bezeichnet er seine eigene Praxis gerne als «meta-realistische Malerei» – ein Ausdruck, den er verwendet, um seinen Ansatz zu verorten.
Amanns öffentliche Bekanntheit beruht zu einem grossen Teil auf der Gestaltung von Plattencovern für Klaus Schulze; genannt werden dabei Irrlicht (1972), Cyborg (1973), Blackdance (1974), Picture Music (1975) und Timewind (1975). Der Eintrag bei Discology schreibt das Cover von Timewind ausdrücklich Urs Amann zu.
Die Notiz verweist zudem auf eine zugehörige Publikation (Jürg Amann, Urs Amann: Übermalungen. Überspitzungen) sowie auf einen SIKART-Eintrag, die als dokumentarische Referenzen zur weiteren Vertiefung des Dossiers dienen.