Robert Indermaur
Geboren 1947.
Robert Indermaur, geboren am 9. Juni 1947 in Chur, ist ein Künstler, dessen Praxis Malerei und Skulptur verbindet und der für Wandgestaltungen sowie weitere Beiträge zum öffentlichen Raum bekannt ist. Seine auf autodidaktischen Studien beruhende Arbeit umfasst auch humoristisches Zeichnen (Cartoons) und die Gestaltung von Theaterkulissen.
Zu seinen thematischen Anliegen gehört der Kleinbürger in der Überflussgesellschaft, den er in einem zwischen liebevoller Karikatur und Satire oszillierenden Register behandelt.
Nach seinem Abschluss am Bündner Lehrerseminar im Jahr 1967 unternahm er in den Jahren nach seiner Ausbildung Reisen durch Europa, Asien und Afrika. Anschliessend arbeitete er als Primarlehrer in St. Antönien, Passugg, Domat/Ems und Chur. 1974 gründete er zusammen mit seiner Lebensgefährtin und einigen Freunden in Chur das Kleintheater Klibühni Schnidrzunft, das sie zehn Jahre lang leiteten.
1983 liess er sich in Almens nieder und arbeitet dort; seit 2004 verfügt er zudem über ein zweites Atelier in Paspels. Seit 1975 verheiratet, ist er Vater von drei Kindern.
Indermaur schafft Gemälde und Skulpturen sowohl für den Ausstellungskontext als auch für den öffentlichen Raum und signiert Wandarbeiten sowie für öffentliche Orte geschaffene Skulpturen. Darüber hinaus entwarf er die Bühnenbilder für drei Theaterproduktionen und führte damit seine bildnerische Arbeit in den Bereich der Szenografie weiter. Seine Cartoons verleihen einer Praxis, die je nach Werk zur Satire tendieren kann, eine humoristische Tonalität.
Zu den verzeichneten Veranstaltungen gehören eine Präsentation im Forum Würth in Chur (2017/18), Ausstellungen im Kunstkeller in Bern (2009, 2012, 2016) sowie eine Präsentation in der Galerie Hilt in Basel (2007). Die Presse berichtete zudem über eine bedeutende Einzelausstellung in Chur im Jahr 2017. Er setzt seine Tätigkeit von Almens aus fort und seit 2004 auch von einem Atelier in Paspels aus.