Raymond Buchs
Geboren 1878.
Gestorben 1958.
Raymond Buchs (1878–1958) wird in den Quellen als Freiburger Künstler vorgestellt, dessen Schaffen Malerei, Zeichnung und Druckgrafik umfasst.
Seine berufliche Ausbildung beginnt er als Glaser in der Freiburger Werkstatt Kirsch et Fleckner. Anschliessend besucht er Kurse bei Ferdinand Hodler. Seine Ausbildung setzt er in Sachsen und danach in Dresden fort, wo er den Maler Max Pechstein kennenlernt.
Nach einem Studienaufenthalt an der Académie de la Grande Chaumière in Paris kehrt er nach Freiburg zurück.
Zurück in Freiburg, arbeitet er als Zeichenlehrer an Primarschulen.
Sein Werk, das nachweislich Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken umfasst, ist in den kantonalen Sammlungen durch Arbeiten wie Le Jaun (1919, Musée d’Art et d’Histoire, Fribourg) und Bellegarde (1922, Musée gruérien, Bulle) vertreten.
Die kritische und ausstellungsbezogene Dokumentation umfasst insbesondere den Ausstellungskatalog des Musée gruérien (1978) und die Monografie von P. Rudaz (2001); zudem erscheint der Künstler in mehreren mit Freiburg verbundenen Sammelkatalogen (1972, 2004).
Die zusammengetragenen Angaben ermöglichen es, seinen Ausbildungsweg (Glaswerkstatt, Unterricht, Aufenthalte in Sachsen und Paris), seine künstlerischen Kontakte und einige lokal aufbewahrte Werke einzuordnen, ohne damit eine vollständige Chronologie seines Schaffens zu beanspruchen.


