Nag Arnoldi
Geboren 1928.
Gestorben 2017.
Er erhielt seine Ausbildung an der Höheren Schule für angewandte Kunst in Lugano sowie in den Ateliers von Giuseppe Foglia, Filippo Boldini, Mario Chiattone und Carlo Cotti. Anschliessend war er als Professor an der Höheren Schule für angewandte Kunst in Lugano tätig.
Seine Ausstellungstätigkeit begann ab 1954, hauptsächlich in Lugano und den benachbarten Ortschaften. Ab 1960 bekundete er ein ausgeprägtes Interesse an der Skulptur, während er parallel dazu die Malerei und die Druckgrafik weiterführte. Häufige Aufenthalte in Mexiko, die in der Dokumentation erwähnt werden, werden als Kontext seines Kontakts mit der indigenen Maya- und Aztekenkunst angeführt.
Arnoldi schuf grossformatige Bronzen, die an öffentlichen und privaten Orten aufgestellt wurden; die Dokumentation nennt insbesondere Standorte in Lugano und Vaduz. Daneben fertigte er Kleinplastiken in limitierten Serien an; das Motiv des Pferdes kehrt dabei häufig wieder.
Werke des Künstlers befinden sich in öffentlichen Sammlungen, darunter im Musée cantonal des beaux-arts de Lausanne und im Museo d'arte della Svizzera italiana in Lugano, sowie in der Gemeinde Comano.
Er lebte in Comano, wo sich sein mit seiner Ehefrau geteiltes Grab befindet; die Quellen geben den 18. September 1928 als Geburtsdatum in Locarno und den 10. Februar 2017 als Todesdatum in Lugano an.
Der unter der Nummer 4000156 verzeichnete SIKART-Normdatensatz stellt eine strukturierte Erfassung dieser Angaben dar.