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Helen Grämiger

Geboren 1919.

Helen Grämiger, geboren am 17. Januar 2010, wird in der konsultierten Quelle als «Schweizer Malerin» bezeichnet. Die Notiz hält zudem fest, sie sei «heimatberechtigt ebenda» gewesen.

Sie wuchs in Bazenheid als fünftes von insgesamt sieben Kindern auf. Mit zwölf Jahren besuchte sie die Klosterschule der Kapuzinerinnen St. Klara in Stans; anschliessend erwarb sie 1939 die Matura am Gymnasium Kollegium Heilig Kreuz in Freiburg (Üechtland). Die Quelle präzisiert, dass der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ein geplantes Universitätsstudium verhinderte.

Sie besuchte die Sozial-caritative Frauenschule in Luzern und absolvierte ein Praktikum im Kinderheim Ennetthur in Unterwasser (SG). Beruflich war sie in der Gefangenenhilfe und bei der Amtsvormundschaft in St. Gallen tätig. Parallel zu diesen Tätigkeiten trat sie in die familieneigene Knopf- und Stickereifirma Gebrüder Grämiger ein und arbeitete nach einer Übernahme durch die Familie während «gut vier Jahrzehnte», gemäss der Formulierung der Quelle, für die Gremolith AG.

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit wirkte sie als Malerin und arbeitete hauptsächlich mit Acryl. Die Quelle vermerkt, dass sie mehrfach im Salon des indépendants der Société des Artistes Indépendants in Paris ausstellte; diese Angabe erscheint in der Form «mehrfach», ohne nähere Datierung. Eine lokale Präsentation bei der SBG Wil ist durch einen Hinweis in der Thurgauer Zeitung vom 5.

Juli 1988 dokumentiert. 1991 veröffentlichte sie unter ihrem Namen im Eigenverlag in Wil ein Werk.

Ein Nachruf oder Abschiedsartikel von Christian Jud, erschienen in der Wiler Zeitung am 26. Januar 2010, wird für mehrere biografische Angaben als Referenz angeführt. Die Notiz verweist zudem auf einen vorgesehenen oder bestehenden Eintrag in der Datenbank Sikart.

Helen Grämiger

Verfügbare Werke

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