Heinz Allemann
Geboren 1955.
Er verbindet die Druckgrafik mit der Malerei und digitalen Werkzeugen. Er erwirbt den Titel eines auf Originalgrafik spezialisierten Druckermeisters und bildet sich in Eriswil bei Franz Eggenschwiler aus – zunächst als Lehrling, dann als Assistent und schliesslich als Student; anschliessend arbeitet er viele Jahre an dessen Seite. Dem Artikel, der ihn vorstellt, zufolge sitzt er ausserdem im Stiftungsrat der Franz und Rosemarie Eggenschwiler-Wiggli-Stiftung und trägt zur Verwirklichung ihrer Ziele bei.
Sein Schaffen widmet sich der Erkundung und Verbindung verschiedener Techniken; mitunter greift er dasselbe Motiv wiederholt auf, bis es zum Ausgangspunkt einer seriellen Bildordnung wird. In Arbeiten nach Vorlagen von Heinz-Peter Kohler variiert und verändert Allemann Motive im Holzschnitt und Linolschnitt, in Violett oder Schwarz; anschliessend arbeitet Kohler mit Aquarell weiter. Eine weitere Serie zeigt als Motiv ein kleines Presseporträt eines Harlekins: Am Computer vergrössert, wird das Bild entweder in Öl auf Leinwand gemalt oder als Pigmentdruck ausgegeben und anschliessend malerisch überarbeitet; Allemann erkundet es auch mit digitalen Verfahren.
2014 zeigt er gemeinsam mit Kohler Malerei und Multimedia-Arbeiten in der Freitagsgalerie in Solothurn, in einer Ausstellung, die bis zum 24. Mai angekündigt war.