Frédéric Dufaux
Geboren 1852.
Gestorben 1943.
Auguste Frédéric Dufaux (gebräuchlicher Name Frédéric Dufaux), geboren am 12. Juli 1852 in Genf und am 2. Juli 1943 in derselben Stadt verstorben, ist als Künstler dokumentiert, der sowohl in der Malerei als auch in der Bildhauerei tätig war.
Er wurde an der École des beaux-arts de Genève als Schüler von Barthélemy Menn ausgebildet und setzte anschliessend seine Studien in Paris und Florenz fort. Dabei besuchte er die Accademia degli Uffizi, wo er mit Luigi Rubio arbeitete.
Im Bereich der gemeinschaftlich ausgeführten Arbeiten zählt er zu den Mitarbeitern am Panorama L'entrée de l'armée française aux Verrières, einem Projekt, an dem er an der Seite von Édouard Castres beteiligt war. Im Bereich der Porträtmalerei wird unter seinem Namen ein Werk mit dem Titel Portrait de Gustave Revilliod (à l'âge de 70 ans) geführt, das im Musée Ariana erwähnt wird. Ein kleinformatiges Gemälde, ein auf den 3.
Dezember 1911 datiertes Ölgemälde auf Holz (14 × 22 cm), wurde zudem von einer Galerie zum Verkauf angeboten und belegt, dass seine malerische Produktion auch ausserhalb musealer Institutionen verbreitet war. Seine Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen ist dokumentiert, insbesondere an der Schweizerischen Landesausstellung in Zürich 1883 und an der Weltausstellung in Paris 1889.
Als Bildhauer schuf er mehrere Büsten für öffentliche oder institutionelle Orte, darunter eine im Musée Rath aufbewahrte Büste von François Diday, eine Büste von Jean-Jacques Rousseau für das Grand Théâtre de Genève, eine für die Universität Genf angefertigte Büste von Marc Monnier sowie eine Büste von Jean-Étienne Dufour für den Cimetière des Rois. Durch seine Heirat mit Noémie de Rochefort-Luçay verbunden, schuf er ausserdem die Totenmaske beziehungsweise das Grabmalporträt seines Schwiegervaters Henri Rochefort für dessen Grabstätte auf dem Cimetière de Montmartre.
Zu seinen Auszeichnungen zählen der Titel eines Preisträgers des Concours Diday von 1886 für ein Werk mit dem Titel Une barque en détresse sowie der Gewinn des ersten Preises desselben Wettbewerbs im Jahr 1892. Hinweise zur Aufbewahrung nennen Werke im Zusammenhang mit dem Musée d'art et d'histoire de Genève und der Fondation Oskar Reinhart in Winterthur; auch das Musée des beaux-arts de Berne wird in den Quellen erwähnt.
Insgesamt vermittelt die Dokumentation das Bild eines in Genf verwurzelten Werdegangs, der eine lokale akademische Ausbildung mit Studienaufenthalten im Ausland verband und sowohl malerische als auch bildhauerische Tätigkeiten umfasste, die in öffentliche Aufträge und Ausstellungskreise eingebunden waren.









