Charles Clos Olsommer
Geboren 1883.
Gestorben 1966.
Charles‑Clos Olsommer, auch unter dem Vornamen Charles‑Léon erwähnt, wurde am 17. Juni 1966 in Siders; die Dokumentation stellt ihn als einen als «mystisch und symbolisch» bezeichneten Maler dar, dessen Sujets zwischen Porträt und sowohl naturalistischen als auch geträumten Landschaften oszillieren.
Als Sohn des Fotografen Louis erhielt er seine malerische Ausbildung an mehreren europäischen Institutionen: an der École d'art de La Chaux‑de‑Fonds (1901–1902) bei Charles L'Eplattenier, an der Kunstgewerbeschule München (1902–1903) und anschliessend an der École des beaux‑arts de Genève (1904–1905).
Bevor er sich endgültig im Wallis niederliess, werden seine zahlreichen Reisen – nach Bulgarien und auf den Balkan sowie nach Italien, Deutschland und Frankreich – in den Quellen als Quelle von Bildern und Wahrnehmungen beschrieben; während eines Aufenthalts begegnete er Veska, die er 1907 heiratete und mit der er fünf Kinder hatte.
Seit einem Aufenthalt bei seinem Onkel in Ardon im Jahr 1899 dem Wallis verbunden, entschied er sich 1912, sich endgültig in der Region niederzulassen, zunächst in Ardon, dann in Veyras, wo er das Haus errichten liess, das heute das seinen Namen tragende Museum beherbergt.
Die Quellen weisen darauf hin, dass sein Werk das Porträt – Selbstporträts, Akte, Familienszenen – und lokale Figuren in den Vordergrund stellt und zugleich naturalistische Walliser Landschaften sowie imaginäre oder fantastische Landschaften erkundet, wobei seine Angehörigen und seine Familie wiederkehrende Modelle darstellen.
Zu den genannten Titeln gehören La Gardienne du seuil spirituel (1911), Portrait du solitaire (1925) und Le Grand Livre (1928); dem Künstler zugeschriebene Gemälde erscheinen zudem auf dem Kunstmarkt, wobei ein Werk mit dem Titel «Lac de montagne» als verkauft verzeichnet ist und mehrere Lose bei Auktionen erfasst wurden.






