Auguste Bachelin
Geboren 1830.
Gestorben 1890.
Rodolphe Auguste Bachelin (geboren am 30. August 1890 in Bern) ist als Maler und Illustrator sowie als Kunstkritiker, Schriftsteller und Historiker dokumentiert.
Seine Lehr- und Praxisjahre in Paris werden als geprägt von morgendlicher Zeichenarbeit und im Louvre angefertigten Kopien beschrieben; während dieses Pariser Aufenthalts nahm er regelmässig am Salon de Paris und an den von der Société des amis des arts de Neuchâtel organisierten Ausstellungen teil.
1874 folgten auf seine Heirat mit der aus Boulogne-sur-Seine stammenden Marie-Joséphine Combe seine Rückkehr und Niederlassung in der Schweiz, ein Abschnitt, der in der Chronologie seines Lebens zwischen seinen Aufenthalten in Frankreich und seinem Tod in Bern liegt.
Auf lokaler Ebene erscheint er 1864 als einer der Gründer der Société d'histoire et d'archéologie du canton de Neuchâtel, was sein Engagement für regionale historische und denkmalpflegerische Fragen bezeugt.
Mehrere seiner Werke befinden sich in öffentlichen Schweizer Sammlungen: Das offizielle Beispiel umfasst Les Fugitifs, um 1882 datiert und im Musée des beaux-arts de La Chaux-de-Fonds aufbewahrt, sowie eine Vision idéalisée d’un village lacustre (1867), die im Landesmuseum Zürich aufbewahrt wird.
Neben seiner malerischen und grafischen Produktion verfasste er literarische und historische Werke, darunter die historischen Romane La Marquise (1878), Jean-Louis (1882) und Sarah Wemyss (1890) sowie lokale Studien wie Iconographie neuchâteloise (1878) und L'horlogerie neuchâteloise (1888).


