Astrid Fitzgerald
Geboren 1938.
Astrid Fitzgerald steht an der Schnittstelle zwischen einer europäischen Ausbildung und einer langjährigen amerikanischen künstlerischen Praxis: Sie wurde in der Schweiz geboren und ausgebildet und lebt und arbeitet seit 1961 in New York und im Hudson Valley (f1). Einige ihrer jüngeren Serien bezeichnet sie unter dem Titel Cosmic Measures; diese gehen einer Untersuchung zugrunde liegender geometrischer Prinzipien nach, darunter insbesondere den Proportionen des Goldenen Schnitts (f12).
Ihr Ausbildungsweg verbindet Studien in Europa und New York: am College St. Agnes in Freiburg (1955–1958), an der Polytechnic School in London (1958–1959), an der Art Students League of New York (1962–1963) sowie weiterführende Studien am Fashion Institute of Technology (1968–1969) und am Pratt Graphics Center (1972–1973) in New York (f4, f3).
Ihr Werk wurde international – in Europa, Asien und New York – in Einzel-, Gruppen- und Wanderausstellungen gezeigt; jüngere verzeichnete Präsentationen fanden in der LoRiver Gallery (Beacon, 2005), der Galerie Raubach (St. Gallen, 2004), dem Marist College (Poughkeepsie, 2003) und bei Muroff-Kotler/SUNY Stone Ridge (2000) statt (f2, f13, f18). Zu den aufgeführten Ausstellungen gehören Cosmic Measures in der Muroff-Kotler Visual Arts Gallery, SUNY Ulster (2000), eine Einzelausstellung mit dem Titel Astrid Fitzgerald: Emergent Symmetries in der Art Nouveau Gallery in Miami (2015), eine Retrospektive in der Wired Gallery (High Falls, 2013) sowie Präsentationen in der Galerie Raubach (St. Gallen, 2001–2002) und der Kunstgalerie Hyposwiss (Zürich, 1996) (f16, f7, f8, f9, f17). Ihre Arbeiten befinden sich zudem in im Dossier genannten öffentlichen und Unternehmenssammlungen, darunter dem Museum of Geometric and MADI Art (Dallas) und dem Aldrich Museum of Contemporary Art (Ridgefield) (f14).
Fitzgerald realisierte mehrere ortsspezifische Auftragsarbeiten für Unternehmen, darunter für die Union Bank of Switzerland, IBM-Niederlassungen und UBS Securities in New York; zudem wurde ihre Installation Amish Quilts von der Jury von Artcanal, Le Landeron, ausgewählt, um die Vereinigten Staaten bei der expo02 zu vertreten (f10, f6, f11).
Sie ist zudem Autorin mehrerer veröffentlichter Bücher, darunter An Artist's Book of Inspiration (1996), Being Consciousness Bliss (2002) und Winter Break (2008), und erhielt 1980 den Juror's Award beim 4th Annual Small Works Competition der NYU (f5, f20).