Armando Annichini
Figurative Malerei
Armando Annichini war ein italienischer Maler, der in Nidau und Pieterlen dokumentiert ist und spätestens 1980 verstorben war. Wahrscheinlich handelt es sich um den zu Beginn der 1960er-Jahre in Biel ansässigen Künstler A. Annichini.
Sein Berufsstempel lautet « A. Annichini — artiste peintre — Heidenweg 13 — BIEL ». Mehrere Landschaftsgemälde haben Mietverträge mit Kaufrecht bewahrt, deren Briefkopf Bildergilde Gutenberg, V.
Guatelli, Gutenbergstrasse 11 in Bern nennt. Die unterschriebenen Quittungen sind auf den 4. Oktober 1960, den 11.
Juli 1961 und den 12. Januar 1962 datiert. Eine amtliche Veröffentlichung von 1958 verbindet den Namen Verena Guatelli mit dieser Bildergilde.
Ein Handelsregistereintrag vom 11. Mai 1964, veröffentlicht im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 21. Mai, nennt Armando Annichini, von Italien, als Inhaber der Einzelfirma « A.
Annichini » in Nidau, Grenzstrasse 48. Als Tätigkeit ist der Handel mit selbst hergestellten Bildern, « Kunstmalerei », angegeben.
Im Mai 1968 wird der Firmensitz von Nidau nach Pieterlen, Postgasse 17, verlegt; auch der Inhaber wohnt nun in Pieterlen. Die Veröffentlichung vom 31. Mai 1968 verweist ausdrücklich auf den Eintrag von 1964.
Eine Mitteilung vom 24. November 1980, veröffentlicht am 3. Dezember, verzeichnet die Löschung derselben Firma von Amtes wegen infolge Todes des Inhabers.
Zu den dokumentierten, mit Annichini signierten Werken gehören Landschaften aus der Umgebung von Biel und dem Seeland: ein Waldstück bei Biel-Madretsch, die Alte Aare bei Büren und der Lyssbach bei Lyss. Auch das Belpmoos, Blumenstillleben und Meereslandschaften zählen zu seinen Motiven. Die Ölgemälde zeigen eine figurative Malerei, die sich Landschaften und Naturmotiven widmet.
Eine Meereslandschaft trägt auf der Rückseite den Stempel der Bildergilde Gutenberg zusammen mit dem Wort « Ausstellung ». Ein weiteres Werk weist die handschriftliche Inschrift « Exposition à Berne » mit der Referenz « 62 / – 792 » auf.
Die von Swiss Art Gallery präsentierten Werke von Armando Annichini führen diesen künstlerischen Weg fort und fügen sich schlüssig in diesen Werkkorpus ein.

