Andreas Achermann
Geboren am 27. Juli 1958 in Ettiswil, Lucerne, Suisse.
Gestorben am 01.1987.
Schweiz · Malerei und Mischtechnik · figurative Bildwelt fantastischer Wesen
Andreas Achermann (Ettiswil, 27. Juli 1958 – Januar 1987) war ein Schweizer Maler. SIK-ISEA führt ihn ausdrücklich als Maler, geboren in Ettiswil und gestorben im Januar 1987.
Damit lässt sich der bildende Künstler eindeutig von gleichnamigen Personen aus anderen Tätigkeitsfeldern unterscheiden.
Sein früh abgebrochenes Werk ist heute durch mehrere institutionelle Quellen belegt. 2014 widmete ihm die Kunsthistorikerin Bettina Staub in der Heimatkunde Wiggertal die Studie «Andreas Achermann: Entwurf einer “Gegenwelt”», die sein Schaffen in die Kunstgeschichte der Region einordnet.
1985 zeigte Achermann eine Einzelausstellung in der Galerie Waldstätterstrasse 31 in Luzern. Einen wichtigen musealen Bezug bietet das Museum Luzern: 2026 nahm es zwei Werke Achermanns in «Sichtbar! Tiere aus dem Kunstdepot» auf, eine Präsentation der kantonalen Kunstsammlung Luzern.
Beide undatierten Arbeiten tragen den Titel «Fabeltier» und sind in Pastell und Dispersion auf Packpapier ausgeführt. Sie bieten einen konkreten materiellen Bezugspunkt für Achermanns Bildsprache: Mischtechnik, einfacher Träger und das Motiv des fantastischen Wesens stehen in engem Einklang mit der von Bettina Staub beschriebenen «Gegenwelt». Die Ausstellung des Museum Luzern läuft vom 2.
April 2026 bis 21. Februar 2027.
Die Kürze seiner Laufbahn erklärt die vergleichsweise schmale Dokumentation. Ein ausreichend homogener Auktionsmarkt wird hier nicht angesetzt. Die Einordnung seines Werks stützt sich vorrangig auf SIK-ISEA, die kantonale Kunstsammlung Luzern, Ausstellungsarchive und die Fachbibliografie.