Alois Lichtsteiner
Geboren 1950.
Alois Lichtsteiner, 1950 in Ohmstal geboren, ist ein Künstler, dessen dokumentierte Praxis Malerei und die Gestaltung von Objekten verbindet; in der Dokumentation wird er insbesondere mit dem 1998 begonnenen Zyklus «Berg» in Verbindung gebracht.
Seine Ausbildung führte ihn bis 1978 an die Kunstgewerbeschule Zürich. 1974 hielt er sich ein Jahr in Nordafrika und Zentralafrika auf, wie in den biografischen Quellen erwähnt wird. Um die Wende zu den 1980er-Jahren wird er in den Quellen als Mitglied der Künstlergruppe SILO geführt; dokumentarische Verweise beziehen sich auf den Zeitraum 1980–1983 sowie auf einen Katalog von 1981.
Seit 1990 lebt und arbeitet er gemäss den verfügbaren Angaben abwechselnd in Murten (Morat) und Paris. Im institutionellen und pädagogischen Bereich ist er zwischen 1994 und 1998 als Gastdozent an der Ecole Cantonale des Beaux-Arts (Sion/Sierre) belegt, anschliessend bis 2004 als Präsident der Bachelor-/Master-Jury an der HEA Sierre.
Lichtsteiners Produktion verbindet gemalte Formen und Objekte; in der kritischen und musealen Dokumentation wird der 1998 begonnene Zyklus «Berg» wiederholt als ein wichtiger Abschnitt seines Œuvres genannt.
Zu den verzeichneten musealen Präsentationen gehören Ausstellungen im Kunstmuseum Luzern 2001 und im Kunstmuseum Bern 2003. Seine Ausstellungstätigkeit in Galerien ist insbesondere durch mehrere Veranstaltungen in der Galerie Kornfeld dokumentiert (verzeichnete Einträge von 2008, 2014, 2022 und 2026). In jüngerer Zeit erscheint er in der Ausstellung «Es ist nicht, was es ist», die für den Zeitraum 2025/26 im Museum Franz Gertsch in Burgdorf gezeigt wird.
Die hier zusammengestellten biografischen Angaben und die Ausstellungschronologie ermöglichen es, die erkennbaren Schwerpunkte seines Werdegangs (Ausbildung, Reisen, Aufenthalte, Lehrtätigkeit sowie museale und galeristische Präsentationen) einzuordnen, ohne Anspruch auf dokumentarische Vollständigkeit zu erheben.




