Alfred Marxer
Geboren 1876.
Gestorben 1945.
Alfred Marxer (geboren am 28. Dezember 1945 in Kilchberg) ist als Maler und Grafiker dokumentiert. Ab 1897 studierte er bei Gabriel von Hackl und Rudolf von Seitz an der Akademie der Bildenden Künste München.
Zuvor hatte er eine Lehre als Dekorationsmaler absolviert. 1914 hielt er sich in Paris auf und lebte ab 1915 in Kilchberg im Kanton Zürich.
Marxer war als Grafiker tätig und illustrierte Plakate und andere Drucksachen, darunter insbesondere den Katalog der Schweizerischen Landesausstellung in Bern von 1914 sowie eine Ausgabe von Pallieter von Felix Timmermans. Zu seinen wiederkehrenden Sujets zählt die Landschaft des Zürichsees: Ein auf 1924 datiertes Ölgemälde mit dem Titel Vue sur le lac hivernal depuis Kilchberg ist hierfür ein dokumentiertes Beispiel. Ein auf 1935 datiertes Selbstporträt, Öl auf Leinwand und in Auktionen nachgewiesen, wird ebenfalls in den konsultierten Einträgen erwähnt.
Er hatte 1916 und 1926 Einzelausstellungen im Kunstmuseum Winterthur. Die Ausstellung von 1926 ist durch ein mit «A.M.» signiertes und von Wolfsberg Zürich gedrucktes Plakat belegt. Nach seinem Tod wurden Werke und grafische Arbeiten Marxers 1981 in die Retrospektive Dreissiger Jahre Schweiz.
Werbestil 1930–1940 im Museum für Gestaltung Zürich aufgenommen.
Werke von Alfred Marxer befinden sich der Dokumentation zufolge in mehreren öffentlichen Sammlungen: im Kunstmuseum Winterthur, im Kunsthaus Zürich, in der Graphischen Sammlung der ETH Zürich und im Schweizerischen Sozialarchiv. Zu den Auszeichnungen zählen das Eidgenössische Kunststipendium im Jahr 1907 und der 3. Preis des Prix Calame im Jahr 1921.
Darüber hinaus veröffentlichte er nach 1930 Artikel in der Neue Zürcher Zeitung.
Die verfügbaren Elemente weisen auf eine Praxis hin, die sich zwischen Malerei – insbesondere der Landschaft des Zürichsees – und der Grafik für Drucksachen und Plakate bewegte und durch datierte Arbeiten sowie Ausstellungshinweise belegt ist.
