Alfred Dewiary
Geboren 1938.
Gestorben 2003.
Alfred Dewiary, der auf der offiziellen Website auch unter der zusammengesetzten Namensform Alfred Widmer‑Dewiary erscheint, wird in der Dokumentation als Künstler bezeichnet, dessen Name eine poetische Resonanz trägt (f1, f17).
Seinem Schaffen wurde 2011 eine Monografie mit dem Titel VISIONS gewidmet, die beim Künstlerverlag art&fiction erschien und von einer Ausstellung in der Galerie des Musée de Payerne begleitet wurde, die vom 27. März bis zum 8. Mai 2011 stattfand (f2, f4).
Die Monografie und die mit der Ausstellung verbundene Dokumentation wurden als im Musée de Payerne sowie über die Websites artfiction.ch und dewiary.ch erhältlich ausgewiesen, was eine editorische und institutionelle Spur dieser Präsentation hinterlässt (f15, f2).
Der musikalische und symbolische Bezug zu Wagner wird auf der Website ausdrücklich als «Generalbass» der Inspiration des Malers erwähnt; diese Formulierung erhellt einen Teil seiner sprachlichen und bildnerischen Poetik (f14).
Die auf der Website aufgeführte Rubrik «Der Tiermaler» legt nahe, dass die Darstellung von Tieren zu den in seinem Werk erkennbaren thematischen Ausrichtungen gehört (f16).
Mehrere Kooperationen und Illustrationen zeugen von einem Dialog mit dem Text: 19 Federzeichnungen für LE JARDINIER DES GALAXIES (1990), 29 Illustrationen für UN PEINTRE, UN POÈTE (1994) sowie eine Beteiligung an DEMAIN EST UNE ÉTOILE (1994), das als Gespräch zwischen einem Maler und einem Dichter vorgestellt wird (f5, f6, f7).