Alexandre-Félix Alméras
Geboren 1811.
Gestorben 1868.
Alexandre-Félix Alméras, geboren am 29. Januar 1811 in Genf und am 11. Dezember 1868 in derselben Stadt verstorben, ist in den vorliegenden Dokumenten als Maler und als eine im öffentlichen Leben Genfs engagierte Persönlichkeit bekannt.
Er entstammte einer bereits mit den Künsten verbundenen Familie — als Sohn von Abraham-Maurice Alméras, Zeichenlehrer, und Anne Chappuis — und studierte von 1826 bis 1831 Literatur und Naturwissenschaften an der Akademie Genf.
Ab den 1850er Jahren übernahm er mehrere administrative Funktionen: Von 1850 bis 1856 war er Sekretär des Genfer Departements für öffentliche Arbeiten, anschliessend von 1857 bis 1861 Direktor der Lagerhäuser.
Gleichzeitig trat er im lokalen und nationalen politischen Leben in Erscheinung — 1841 als Mitglied der Association du Trois Mars, von 1844 bis 1860 als radikaler Abgeordneter im Grossen Rat von Genf und 1846 als Mitglied der kantonalen verfassunggebenden Versammlung; er vertrat Genf in den eidgenössischen Versammlungen als Abgeordneter der Tagsatzung im Jahr 1848, gehörte von 1848 bis 1854 dem Nationalrat und von 1860 bis 1862 dem Ständerat an.
In familiärer Hinsicht erwähnen die Akten seine Ehe mit Anne-Lucile Counis, der Tochter des Guillocheurs Adam Counis.
Die Notiz gibt zudem seine protestantische Konfession an.
Für den politischen und biografischen Kontext verweist das Dossier insbesondere auf F. Ruchon, Histoire politique de la République de Genève (1953).
Das vorliegende Datenblatt gibt die verfügbaren biografischen Angaben und Stationen seiner Laufbahn wieder, ohne auf eine Analyse der Werke einzugehen, da diese in den vorliegenden Dokumenten nicht beschrieben sind.