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SwissArtGallery · Dokumentierte Identität

Frédéric Marius de Buzon

Geboren : 1879Gestorben : 1958

Der französische Maler Frédéric Marius de Buzon, 1879 in La Roque in der Gemeinde Bayon-sur-Gironde geboren und 1958 in Algier gestorben, erhielt seine Ausbildung in Bordeaux und Paris, bevor er ein Werk schuf, in dem algerische Sujets nachweislich vertreten sind. Die Titel seiner Gemälde und Bildtafeln verweisen insbesondere auf Märkte und kabylische Szenen, auf Ghardaïa, Rabat und Touggourt; Le Port de Bordeaux et les relations d’outre-mer ist außerdem der Titel einer 1925 gezeigten Bildtafel.

Zunächst studierte er bei Paul Quinsac an der École des beaux-arts de Bordeaux. Anschliessend wechselte er an die École nationale des beaux-arts de Paris, wo er in den Ateliers von Fernand Cormon und Albert Maignan arbeitete. Auf den 1913 erhaltenen prix Abd-el-Tif folgten mehrere Auszeichnungen: 1922 eine Goldmedaille hors concours am Salon des artistes français für Le Marché kabyle und Le Retour du marché, im Jahr darauf der prix Rosa Bonheur für sein Portrait d’enfant sowie der grand prix artistique de l’Algérie. 1922 erhielt er ausserdem eine Vermeilmedaille der Société des peintres orientalistes français. Zwischen 1922 und 1926 schuf er mehrere Repliken von Le Marché kabyle und Le Retour du marché. Die Société des artistes algériens et orientalistes gewährte ihm 1926 ein Reisestipendium im Namen der Compagnie des chemins de fer PLM und 1930 ein weiteres im Namen der chemins de fer algériens de l’État.

An der Exposition des Arts décoratifs von 1925 zeigte er Le Port de Bordeaux et les relations d’outre-mer, eine vom französischen Staat in Auftrag gegebene Bildtafel von 8,10 × 3,14 Metern. 1930 stellte die Galerie Dujardin in Prag Terrasses à Ghardaia und Fête de l'Aïd Seghir aus; im Jahr darauf war Bains maures à Ghardaia an der Exposition coloniale zu sehen. Mehrere Werke sind in öffentlichen Sammlungen verzeichnet: Bucolique kabyle im Musée des beaux-arts de Bordeaux, Touggourt depuis la terrasse de l'Hôtel Transatlantique, datiert 1949, im Musée de Rodez sowie Cimetière à Rabat (1919) und Le Départ pour le mariage kabyle (1923) im Musée des Années 30 in Boulogne-Billancourt. 1983 wurde ihm in der Galerie Antinéa in Paris eine Retrospektive gewidmet, die 1984 in der Galerie d’Art Foresto in Genf gezeigt wurde.

Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Frédéric Marius de Buzon sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.

2 Referenzen sind bei Piguet dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.

In Auktionen dokumentierte Werke

Frédéric Marius de Buzon — Ansicht von Ghardaïa, Algerien
Fotografie : Piguet · Bild vergrößern ↗
Piguet

Ansicht von Ghardaïa, Algerien

Öl auf Holztafel

Originaltext des Katalogs

Vue de Ghardaïa, Algérie
huile sur panneau

Katalogzeitraum : 2020-03-06 — 2020-03-17

Veröffentlichtes Ergebnis : 1000 CHF

Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben

Schätzung : CHF 800–1200

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Frédéric Marius de Buzon — Frédéric Marius De Buzon (1879-1958), \Kabylie\,
Fotografie : Piguet · Bild vergrößern ↗
Piguet

Frédéric Marius De Buzon (1879-1958), \Kabylie\,

Öl auf Leinwand

Originaltext des Katalogs

Frédéric Marius De Buzon (1879-1958), \Kabylie\,
huile sur toile

Katalogzeitraum : 2011-12-14

Veröffentlichtes Ergebnis : 700 CHF

Gebühren in den verfügbaren Daten nicht angegeben

Schätzung : CHF 1000–1500

Los beim Auktionshaus ansehen ↗

Quellen und Referenzen

Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich.
Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19

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