Kenjiro Azuma (1926–2016), auch als Kengiro Azuma bekannt, war ein japanischer Bildhauer in Mailand. Er stammte aus einer Familie von Bronzehandwerkern, studierte in Japan und an der Accademia di Brera und wurde anschliessend Assistent von Marino Marini. Sein Weg verbindet die traditionelle Bearbeitung des Metalls mit einer eigenständigen abstrakten Formensuche.
Seit 1960 beschäftigen sich seine MU betitelten Reliefs mit Fülle, Leere und den Veränderungen der Materie. Die 1985 begonnene YU-Serie setzt diese Auseinandersetzung in einer weiteren Werkgruppe fort. Das National Museum of Art in Osaka bewahrt Mu (Nothing)–S501 auf: ein Ensemble aus zwei Bronzen, das 1966–1967 entstand und 1981 erworben wurde. Die Stücke verankern seine räumlichen Überlegungen in einem bildhauerischen Werk, dem das Kunstmuseum Mendrisio 1994 eine umfassende Rückschau widmete.
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Dobiaschofsky
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