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SwissArtGallery · Dokumentierte Identität

Heimo Schöllkopf

Geboren : 1888Gestorben : 1982Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Deutschland

1888 in Nürnberg geboren und 1982 in Gerlingen gestorben, war Heimo Schöllkopf Maler und Zeichner in Stuttgart. Sein Werdegang verbindet eine künstlerische Ausbildung in dieser Stadt, eine Lehrtätigkeit und ein Werk, das sich von Landschaften und figurativen Szenen zu Untersuchungen entwickelt, die bis zur Abstraktion reichen können. Von 1904 bis 1907 studierte er an der Kunstgewerbeschule Stuttgart, anschliessend von 1909 bis 1914 an der Stuttgarter Akademie, wo er bei Poetzelberger, Haug und Landenberger arbeitete. In seinen frühen Werken erkennt der Eintrag der Kunsthaus Bühler Merkmale des schwäbischen Impressionismus und hebt die Bedeutung von Landenbergers tonaler Palette hervor. Mehrere Gemälde des Ammersees entstanden während Schöllkopfs Sommeraufenthalten an der von Letzterem geleiteten Malschule in Diessen.

Bis 1919 gehörten auch der Zirkus und die Gaukler zu seinen Sujets; die Szenen zeugen dem Eintrag zufolge von einem Streben nach gesteigerter Farbintensität. Ab 1913 nahm er an Ausstellungen teil, darunter an der Münchner Secession, und beteiligte sich bis etwa 1930 an zahlreichen Veranstaltungen. Von 1923 bis 1927 unterrichtete er an der Kunstgewerbeschule Stuttgart die «Mittel und Wege des ornamentalen Gestaltens». Dem Eintrag der Kunsthaus Bühler zufolge zog er sich daraufhin fast vollständig aus dem Kunstbetrieb zurück, um sich der Lehre zu widmen, und verzichtete später auf Ausstellungen.

Die auf 1935 datierten Werke von Sylt und Amrum werden als spontan, frei und farbig beschrieben. In der folgenden Zeit interessierte sich Schöllkopf besonders für französische Vorbilder, die Fauves und Matisse. In seiner Arbeit treten Kontraste zwischen Farbflächen sowie sich überschneidende Umrisse von Figuren oder Gegenständen hervor. Zu seinen Motiven zählen der Maler und sein Modell, der Akt vor dem Spiegel, Badende, südliche Landschaften und Architektur. Bis zum Ende seiner Laufbahn lotete er verschiedene Varianten dieser Untersuchungen aus, dem Eintrag zufolge bis hin zur reinen Abstraktion.

Zwei Ölgemälde auf Leinwand dokumentieren den Abstand zwischen seinen Schaffensperioden: Badende am Ammersee von 1914 misst 52,2 × 39,4 cm, während Vor dem Spiegel von 1967 80 × 100 cm misst. Aquarelle, die unter den Titeln Pompeji I und Tahiti IV katalogisiert sind, datieren beide von 1973; sie werden als Arbeiten auf geripptem Papier mit Bleistift beschrieben. Die in den Werkbeschreibungen festgehaltenen Titel und Sujets spiegeln diese Vielfalt wider: Gesellschaft, Öl auf Karton von 1913, und Odaliske, Öl auf Leinwand von 1968.

Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Heimo Schöllkopf sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.

1 Referenzen sind bei Schuler dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.

In Auktionen dokumentierte Werke

Heimo Schöllkopf — Gesellschaft
Fotografie : Schuler · Bild vergrößern ↗
Schuler · Los 6663

Gesellschaft

Öl auf Karton

Katalogzeitraum : 2025-06-12

Katalogreferenz — Verkauf nicht bestätigt

Schätzung : CHF 200–400

Los beim Auktionshaus ansehen ↗

Quellen und Referenzen

Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich.
Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19

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