
Arena, 1987
Mischtechnik auf Papier
Katalogzeitraum : 2020-09-23
Veröffentlichtes Ergebnis : 1939 CHF
Einschließlich Käuferaufgeld
Schätzung : CHF 1500–2000
Los beim Auktionshaus ansehen ↗SwissArtGallery · Dokumentierte Identität
Der in Imst geborene und dort verstorbene österreichische Maler August Stimpfl entwickelte eine Praxis, die von der Malerei bis zu in die Architektur integrierten Arbeiten reicht. Bis 1941 besuchte er die Kunstgewerbeschule Innsbruck und studierte anschliessend von 1948 bis 1951 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl. Zwischen diesen beiden Stationen wurde er von 1942 bis 1945 zum Kriegsdienst in Russland, im Kaukasus und in Norwegen eingezogen.
Die Acrylmalerei nimmt in seinem Werk einen Platz ein und wurde in mehreren Städten Mitteleuropas gezeigt, darunter Wien, Basel, München, Stuttgart und Zürich; ausserdem arbeitete er mit Zeichnung, Druckgrafik und Monotypie. Von 1965 bis 1970 schuf er auch technoide Arbeiten, wobei er mit einer computergestützten Arbeitsmethode arbeitete. 1980 absolvierte er zusammen mit Reiner Schiestl einen Studienaufenthalt in New York.
Die Kunst am Bau bildet einen wichtigen Schwerpunkt seiner Tätigkeit, die er häufig in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls aus Imst stammenden Architekten Norbert Heltschl ausübte. 1956 schuf er das Wandbild «Apokalyptische Reiter» in der St.-Michaels-Kapelle auf dem Friedhof von Imst. Für die Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter in Landeck-Bruggen entwarf er 1963 eine Glasbetonwand, einen Ambo und Türflügel; 1967 schuf er Glasmalereien für die Kirche der Heiligen Engel in Imst-Brennbichl. Um 1991 malte er ein Fresko im Chor der Antoniuskapelle in Imst.
Zu den dokumentierten Ausstellungen zählen jene in der Galerie im Taxispalais und in der Stadtturmgalerie in Innsbruck, 1965 beziehungsweise 1974. 1980 war er an der Art Basel vertreten und 1982 stellte er im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum aus. 1994 wurde eine Retrospektive mit dem Titel «Retrospektive über 25 Jahre» im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und im Schloss Maretsch in Bozen gezeigt.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu August Stimpfl sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
3 Referenzen sind bei Dobiaschofsky, Artcurial Beurret Bailly Widmer dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.

Mischtechnik auf Papier
Katalogzeitraum : 2020-09-23
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Ohne Titel.
Mischtechnik auf Papier
Datum noch zu dokumentieren
Katalogreferenz — Verkauf nicht bestätigt
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Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19