Geboren : 1907Gestorben : 2000Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Vereinigte Staaten
Philip Campbell Curtis, ein amerikanischer Maler, der dem Surrealismus und dem magischen Realismus zugeordnet wird, ohne sich vorbehaltlos mit diesen Kategorien zu identifizieren, wird am 26. Mai 1907 in Jackson, Michigan, geboren. Nachdem er im Frühjahr 1930 ein Jurastudium an der University of Michigan begonnen hat, schreibt er sich im Herbst 1932 an der Yale School of Fine Arts ein. Dort erhält er bei Francis Taylor, Eugene Savage und Lewis York eine klassische Ausbildung mit Schwerpunkt auf Malerei und Zeichnen nach Modell. Laut Heather Lineberry nimmt seine Arbeit erst nach seiner Ankunft in Arizona im Jahr 1937 eine surrealistische Ausrichtung an; Curtis steht diesen Bezeichnungen jedoch weiterhin ambivalent gegenüber, identifiziert sich zuweilen mit ihnen und grenzt sich zu anderen Zeiten davon ab.
1935 lässt er sich in New York nieder und wird stellvertretender Leiter des von der Federal Arts Program der Works Progress Administration (WPA) durchgeführten Manhattaner Wandmalereiprojekts, wo er unter anderem mit Stuart Davis, Arshile Gorky und Yasuo Kuniyoshi zusammenarbeitet. 1937 entsendet ihn die WPA nach Phoenix, um ein Kunstzentrum zu gründen, aus dem das Phoenix Art Museum hervorgeht, und anschliessend nach Des Moines, um dort das Des Moines Art Center aufzubauen. Nach dem Ende der WPA im Jahr 1941 beginnt Curtis ein Programm für Museumsverwaltung am Fogg Museum der Harvard University; sein Studium wird durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen, während dessen er in Washington beim Office of Strategic Services dient.
In seiner künstlerischen Praxis malt er unter anderem auf Sperrholz- oder Masonite-Platten, die Janie Ellis mit einer Schicht Gesso vorbereitet; die meisten seiner Gemälde sind gefirnisst. Ab 1960 fertigt Sandra Kempner seine Rahmen an und sucht dafür nach ungewöhnlichen Materialien, die die Qualitäten der Gemälde zur Geltung bringen. Die Interessen und Aktivitäten der Familie Ellis fliessen bisweilen in Figuren, Situationen oder Details seiner Gemälde ein; dazu gehören insbesondere Racheals Kostüme. Eine erste Ausstellung seiner Werke ist für 1949 in San Francisco verzeichnet, gefolgt von einer Präsentation in der Coe Kerr Gallery in New York im Oktober 1970. 1992 wird er in die erste von der Arizona Historical League bestimmte Gruppe von Arizona Historymakers aufgenommen.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Philip Campbell Curtis sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
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Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19