Der 1667 in Verona geborene und 1748 in Bologna verstorbene italienische Maler Felice Torelli war von Ende des 17. Jahrhunderts bis in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts tätig. Seine Ausbildung führte ihn von Verona, wo er seine Lehrzeit begann, nach Bologna, wo er anschließend bei Giovanni Gioseffo dal Sole studierte. 1710 gehörte er zu den Gründern der Accademia Clementina in Bologna, wo er unterrichtete.
Giovanni Domenico Ferretti kam nach Bologna, um mit Torelli zu arbeiten; zu Torellis Schülern an der Accademia Clementina gehörten auch die Brüder Ubaldo und Gaetano Gandolfi. Zu den genannten Werken zählen mythologische Darstellungen wie Ercole che protegge le figlie di Licomede, ein Ölgemälde auf Leinwand in der Pinacoteca Tosio Martinengo in Brescia, Il centauro Nesso rapisce Deianira, ebenfalls in Öl auf Leinwand gemalt, sowie Le Sacrifice d’Iphigénie, das in einer Privatsammlung erwähnt wird. Religiöse Themen sind vertreten durch San Girolamo e il Beato Colombini fondatore dell’ordine delle gesuate, datiert auf 1723 und im Oratorium della SS. Trinità befindlich, durch ein Martyrium des heiligen Maurelius in der Kathedrale von Ferrara, durch eine Madonna mit Kind, Engeln und Heiligen in der Chiesa del Suffragio in Fano sowie durch einen heiligen Petrus Märtyrer im Detroit Institute of Arts.
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Dobiaschofsky · Los 1080
FELICE TORELLI zugeschrieben — Allegorie der Malerei.
Rötelzeichnung
Originaltext des Katalogs
Attribué à FELICE TORELLI — Allegorie der Malerei. Rötelzeichnung bez. "Torelli"
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19