Der deutsche Maler Julius Schnorr von Carolsfeld (1794–1872) studiert an der Wiener Akademie bei Friedrich Heinrich Füger. In Rom schließt er sich dem Kreis der Nazarener um Johann Friedrich Overbeck an. Deren Erneuerung der Malerei verbindet geistige Ansprüche mit dem Studium der frühen italienischen und nordeuropäischen Renaissance. In seinen Fresken nach Ariost für die Villa Massimo erhält dieses Anliegen eine monumentale Gestalt. Im Dienst Ludwigs I. von Bayern setzt er diesen Weg fort: Seine Ausmalungen der Münchner Residenz behandeln das Nibelungenlied sowie Karl den Großen, Friedrich Barbarossa und Rudolf von Habsburg. 1827 wird er Professor an der Münchner Akademie. So verbindet er religiöse Malerei, literarische Erzählung und Geschichte mit einer Laufbahn, in der auch die Lehre einen festen Platz einnimmt.
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Kornfeld · Schuler · Piguet · Lempertz
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Lempertz · Los 2229
Die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Sidon
Feder in Schwarz und Bleistift auf Transparentpapier und auf weiteres Papier
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