Geboren : 1883Gestorben : 1940Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Jean Hippolyte Marchand, auch unter den Namen Jean Marchand und J. H. Marchand bekannt, bildet sich von 1902 bis 1906 an der École des Beaux-Arts im Atelier von Léon Bonnat aus. Zudem wird er als Schüler von Henri Martin an der Académie Vitti geführt. Ab 1910 stellt er in Paris und London aus, insbesondere am Salon des indépendants und an der Section d’Or. Sein damaliges Schaffen wird dem Postimpressionismus zugeordnet, wobei Nature morte aux bananes als Beispiel genannt wird; später entwickelt sich sein Stil in Richtung Kubismus. Zu seinem Werdegang gehört auch eine Mission in Syrien.
Mehrere auf 1912 datierte Werke bezeugen die Vielfalt der dokumentierten Sujets und Techniken: Le Palais Azem à Damas und Malloula (Anti-Liban) sind Zeichnungen in Tusche und Aquarell, während Femme à sa toilette ein Ölgemälde auf Leinwand ist. Femme à la fenêtre, ein Ölgemälde auf Karton, unten links signiert und 41 × 33 cm gross, ergänzt diese dokumentierte Gruppe.
Im November 1921 organisiert die Galerie Barbazanges eine Retrospektive seines Werks. Nach dem Ersten Weltkrieg fertigt Marchand Holzschnitte und Lithografien für Bücher an; sein Beitrag zur Ausgabe von Paul Valérys Cimetière marin erscheint 1927 bei La Centaine. Bereits 1925 widmet René-Jean ihm eine Monografie, die bei Gallimard in der Reihe « Les peintres français nouveaux » erscheint.
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Dokumentierte Auktionsdaten
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3Auktionshäuser
3belegte Ergebnisse mit Preis
Schuler · Genève Enchères · Piguet
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