Der schwedische Maler und Grafiker Evert Lundquist verankert einen Teil seines Werdegangs im gemeinschaftlichen Leben von Saltsjö-Duvnäs, wo die Auseinandersetzung mit der Materialität der Malerei aus dem ländlichen Alltag schöpft. Evert Ernst Erland Olof Lundquist wurde am 17. Juli 1904 in Stockholm geboren und starb dort am 4. November 1994. Von 1925 bis 1931 studierte er an der Königlich Schwedischen Kunstakademie bei Carl Wilhelmson, der bereits zuvor sein Lehrer gewesen war. Zudem erhielt er an der Académie Julian in Paris Unterricht bei Paul Albert Laurens.
Er lebte und arbeitete in Saltsjö-Duvnäs, einem Vorort von Stockholm. Ende der 1940er- und Anfang der 1950er-Jahre teilte er mit seiner Frau Ebba Reutercrona, Roland Kempe und Staffan Hallström das Familienhaus von Olle Nyman. Die Gruppe nahm den ländlichen Alltag zum Ausgangspunkt und widmete sich der Erforschung der Materialität der Malerei. Für Lundquist war diese Aufmerksamkeit für die Malerei als Material somit Teil einer gemeinsam erfahrenen Lebens- und Arbeitspraxis. Zu seiner Tätigkeit gehörte auch das Unterrichten: 1959 begann er, an der Gerlesborgskolan Malerei zu unterrichten. 1960 kam er an das Königliche Kunstinstitut, wo er zehn Jahre lang lehrte.
Anfang der 1980er-Jahre verschlechterte sich sein Sehvermögen zunehmend, und er malte weniger; seine letzten bekannten Gemälde stammen aus den Jahren 1989–1990. 1984 veröffentlichte er seine Autobiografie From the Life of a Painter, die auch auf Schwedisch unter dem Titel Ur ett Målarliv erschien.
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Dobiaschofsky · Genève Enchères
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