Rembrandts künstlerische Praxis gründet in einer aufmerksamen Beobachtung der Welt: Laut dem Art Institute of Chicago gehen die Prägnanz seiner Gesten und die Ausdruckskraft seiner Posen auf dieses beharrliche Studium zurück. Seine Ausbildung bei Pieter Lastman, einem etablierten Meister in Amsterdam, brachte ihn mit den jüngsten künstlerischen Strömungen aus Italien in Kontakt und trug dazu bei, seinen Zugang zur erzählerischen Malerei nachhaltig zu prägen.
In Leiden geboren, besuchte er die Lateinschule der Stadt und war zwei Jahre lang an ihrer Universität eingeschrieben, bevor er seine Ausbildung in der Malerei begann. Anders als viele Künstler seiner Zeit reiste er nicht ins Ausland und arbeitete in der Niederländischen Republik, laut dem Art Institute.
Rembrandt wurde zu Lebzeiten auch für seine Radierungen anerkannt, darunter The Hundred Guilder Print. Laut dem Art Institute soll dieser Druck innerhalb der fünf Jahre nach seiner Entstehung für 100 Gulden verkauft worden sein. Das Art Institute schreibt Rembrandt wahrscheinlich Old Man with a Gold Chain zu und datiert das Werk ungefähr auf die Zeit des Übergangs von Leiden nach Amsterdam; sein Werkverzeichnis datiert es auf 1631.
Die Sammlungen des Art Institute of Chicago umfassen auch die späte Zeichnung Seated Female Nude; Old Man with a Gold Chain gehört dort zu den Werken, die die Sammlung prägen. 2019 widmete das Museum dem Künstler die Ausstellung Rembrandt Portraits, die sich auf sein Talent konzentrierte, die menschliche Erfahrung zu malen.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Rembrandt van Rijn sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
19 Referenzen sind bei Genève Enchères, Schuler, Koller, Piguet, DognyAuction dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.
In Auktionen dokumentierte Werke
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DognyAuction
Tronie of a Young Man in a Gorget and Cap
Öl auf Holz
Originaltext des Katalogs
Tronie of a Young Man in a Gorget and Cap huile sur bois
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19