Marie Haushofer (1871–1940) war eine deutsche Malerin und Dichterin aus München. Als Tochter des Schriftstellers und Professors Max Haushofer, Enkelin eines Landschaftsmalers und Schwester des Malers Alfred Haushofer wuchs sie in einem künstlerisch und literarisch geprägten Umfeld auf. Zu ihren frühen Arbeiten zählen Porträts und Landschaften. Später verdiente sie ihren Lebensunterhalt als Malerin und Kopistin, insbesondere mit Nachbildungen älterer Meister aus der Alten Pinakothek.
Ihre schriftstellerische Tätigkeit verband sich mit dem Engagement in der bürgerlichen Frauenbewegung Bayerns. Als Mitglied des Vereins für Fraueninteressen verfasste sie 1899 das Festspiel Zwölf Culturbilder aus dem Leben der Frau für den ersten Bayerischen Frauentag. Die Folge historischer Szenen thematisiert den Zugang von Frauen zu Wissen, Arbeit und Selbständigkeit. Ihr Lebensweg verbindet damit bildende Kunst, Literatur und gemeinschaftliches gesellschaftliches Handeln.
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Dobiaschofsky
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