Geboren : 1898Gestorben : 1964Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Als Maler, Grafiker und Bildhauer bearbeitet Jean Fautrier das Material in der Serie der Otages mit dicken Schichten: Spanischweiss, Öl und Leim bilden dabei ein präzise dokumentiertes malerisches Verfahren. In der Tate Gallery entdeckt er die Kunst Turners. Ab 1926 findet sein Werk sowohl bei der Kritik als auch kommerziell Anklang; 1926–1927 schafft er eine Serie von Landschaften mit Gletschern und Seen. Le Sanglier écorché, datiert auf 1927, befindet sich heute im Musée national d’art moderne in Paris.
Ab 1929 gibt Fautrier die Ölmalerei auf Leinwand nach und nach auf. Die zwischen 1942 und 1943 gemalten Otages werden 1945 in Paris gezeigt. My Fair Lady gehört zu einer zwischen 1954 und 1956 entstandenen Serie von Akten. 1950 entwickelt er gemeinsam mit Jeannine Aeply ein Verfahren der «Originale in Mehrfachausführung», das eine Tiefdruckreproduktion mit Malerei verbindet.
Seine internationale Anerkennung zeigt sich unter anderem darin, dass er 1960 zum Ehrengast der 33. Biennale von Venedig ernannt wird und dort gemeinsam mit Hans Hartung den Grossen Preis für Malerei erhält, sowie im Grossen Preis der 7. Biennale von Tokio 1961. 1964 schenkt Fautrier anlässlich einer vom Musée d’Art moderne de la Ville de Paris veranstalteten Retrospektive Werke der Institution.
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In Auktionen dokumentierte Werke
Fotografie : Artcurial Beurret Bailly Widmer · Bild vergrößern ↗
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