Geboren : 1877Gestorben : 1959Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Österreich
Der österreichische Maler Robert Philippi, in Graz geboren und in Wien gestorben, begann mit Zeichnung und Holzschnitt, bevor er sich ab 1925 verstärkt der Malerei widmete. Seine Ausbildung absolvierte er in Wien: Zunächst wurde er vom Theatermaler Robert Kautsky und an der privaten Streblow-Schule unterrichtet, danach studierte er von 1893 bis 1896 an der Akademie bei Christian Griepenkerl und Josef Mathias Trenkwald. Seine Ausbildung setzte er an der Kunstgewerbeschule fort, wo er bei Felician Myrbach und Alfred Roller studierte. An derselben Schule wurde er 1914 Assistent von Franz Čižek und übte diese Funktion von 1917 bis 1920 erneut aus. Eine Teilnahme am Bauhaus in Weimar wird ebenfalls als wahrscheinlich erwähnt: Ein Album von 1919 über die Studierenden der Institution umfasst seinen Holzschnitt Akt/Die Erschrockene.
Philippi gilt als von der Kunst Gustav Klimts beeinflusst. Bis 1925 war er Mitglied des Hagenbunds und erhielt den Julius-Reich-Preis fünfmal, in den Jahren 1927, 1929, 1933, 1935 und 1937. Sein grafisches Werk ist unter anderem durch die 1923 in Wien veröffentlichte Sammlung Zehn Holzschnitte mit einem Vorwort von Hans Tietze vertreten. Zu den beschriebenen Werken zählt auch Badende am Trasimenischen See, ein Ölgemälde auf Leinwand von 56 × 91,5 cm, auf dessen Rückseite sich ein Etikett mit der Aufschrift «Trasimenischer See» befindet.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Robert Philippi sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
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Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19