Geboren : 1879Gestorben : 1945Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Deutschland
Georg Hänels Malerei bewegt sich hauptsächlich zwischen Landschaft und Tierdarstellung. Von 1897 bis 1906 wurde er an der Akademie der bildenden Künste Dresden ausgebildet, wo er bei Eugen Bracht und ab 1898 bei Carl Bantzer studierte. Während dieser Studienjahre erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter 1903 eine kleine Silbermedaille für seine Gesamtleistungen. Neben seiner Malerei arbeitete er als Werbegrafiker: Er entwarf Plakate, Kalenderblätter und Anzeigen für kommerzielle Produkte, ein Hotel und den Dresdner Zoo.
Seine Studienreisen führten ihn nach Mecklenburg, Bayern, in die Schweiz und in die Salzburger Alpen. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Soldat teil und malte damals patriotische Schlachtenszenen, die in deutschen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Eine Quelle verortet einen Aufenthalt in Mazedonien um 1917–1918, vermutlich als Kriegsmaler; in der Umgebung von Prilep malte Hänel Landschaften und Genreszenen. Mehrere Gemälde zu Mazedonien, darunter Macedonian Tobacco Worker, sind in den Sammlungen der Städtischen Galerie Dresden verzeichnet.
Hänel nahm bis 1944 regelmässig an Kunstausstellungen in Dresden und München teil. Im Münchner Glaspalast erhielt er 1913 eine Goldmedaille zweiter Klasse. Er gehörte der Dresdner Kunstgenossenschaft sowie dem Märzbund an. Zu den dokumentierten Werken zählt Schafherde vor dem Schlern in den Südtiroler Dolomiten, ein signiertes und auf 1938 datiertes Ölgemälde auf Leinwand im Format 80 × 100 cm.
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Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19