Heinrich Maria Davringhausen, 1894 in Aachen geboren, ist ein deutscher Maler, den die Quellen mit der Neuen Sachlichkeit und dem magischen Realismus in Verbindung bringen. Ein bedeutender Teil seines zwischen 1920 und 1924 in Deutschland entstandenen Werks soll während der Bücherverbrennungen der NS-Zeit zerstört worden sein; sein Werk wird zudem in der Ausstellung «Entartete Kunst» erwähnt.
Ab 1936 ging er ins Exil. Einer biografischen Quelle zufolge wurde er 1940 im Camp des Milles interniert; von 1940 bis 1943 lebte er in der Altstadt von Cagnes-sur-Mer, wo er unter anderem mit den Malern Jean Villeri und Geer Van Velde verkehrte. 1943 suchte er zunächst in Isère, dann in der Auvergne Zuflucht; 1945 kehrte er nach Cagnes-sur-Mer zurück und blieb dort bis zu seinem Lebensende.
Zu den dokumentierten Werken gehört Composition, ein um 1970 datiertes Ölgemälde auf Papier, 64,5 × 49,5 cm, das in einem Lempertz-Katalog als mit schwarzer Kreide «H. Davring.» signiert beschrieben wird; als Provenienz ist eine Privatsammlung aus dem Rheinland angegeben. Der Katalog erwähnt bestätigende Auskünfte von Dorothea Eimert, ohne deren Umfang näher zu bestimmen. Dorothea Eimert widmete dem Künstler eine Monografie mit Werkverzeichnis, die 1995 in Köln erschien.
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Lempertz · Piguet
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