Jan Philip van Thielen (1618–1667), ein in Mechelen geborener flämischer Maler, spezialisierte sich auf Blumenmalerei. Sein Werk umfasst hauptsächlich Blumensträusse, Arrangements und Girlanden, die verschiedene Formen der Blumenkomposition entfalten.
1640 heiratete er Françoise van Hemelaer und wurde dadurch der Schwager von Erasmus II Quellin. Im folgenden Jahr wurde er der einzige Schüler von Daniel Seghers. Bis 1659 lebte und arbeitete er in Antwerpen, danach kehrte er nach Mechelen zurück.
Häufig führte er seine Kompositionen in Zusammenarbeit mit anderen Malern aus, insbesondere mit Erasmus II Quellin, Cornelis van Poelenburgh und Cornelis Schut, denen die Ausführung des übrigen Gemäldes oblag. Die überlieferten Signaturen änderten sich im Laufe der Jahrzehnte: «I. P. Van Thielen Rigouldts» in den 1640er-Jahren, «I. P. Van Thielen» in den 1650er-Jahren und «I. P. Van Thielen Heere Van CouwenBerche» in den 1660er-Jahren.
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Piguet · Lempertz
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