Jeroen Henneman studierte an der Schule für angewandte Kunst in Amsterdam und am Institut für bildende Kunst in Antwerpen. Er lebt und arbeitet in Amsterdam. Im Laufe der Jahre hat sich seine Arbeit der Malerei zugewandt, wobei sie das Erscheinungsbild der Zeichnung bewahrt: Seine Leinwände wirken eher gezeichnet als gemalt. Zu den wiederkehrenden Motiven zählen helle Fenster in der Dunkelheit und schwebende geometrische Formen mit fiktiven Schatten. Auch die Architektur nimmt in seinem Werk regelmässig einen Platz ein. In den als neu beschriebenen Kompositionen werden Fassaden und Gebäudegruppen in dicht gesetzten Flächen behandelt, in denen Kontur und Rhythmus das Bild strukturieren.
Seine «stehenden Zeichnungen» führen diese Arbeit über die Leinwand hinaus: Die Linien einer Bleistiftzeichnung werden auf Holz übertragen, anschliessend werden die ausgesägten Teile zusammengesetzt. Diese Werke sind nur wenige Zentimeter stark und verbinden die dreidimensionale Präsenz des Objekts mit der Flächigkeit der Zeichnung. Ein Werk aus dem Jahr 1966, «Henneman auf der Suche nach der verlorenen Zeit XIV», signiert und mit Farbstift und Bleistift auf Papier ausgeführt, misst 305 × 235 mm. Zu den genannten Ausstellungsorten zählen die Galerie de la Madeleine in Brüssel, das Stedelijk Museum in Amsterdam und die Kunsthalle Bern. Artpeers gibt an, dass seine Arbeit in musealen, Unternehmens- und Privatsammlungen vertreten ist.
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Henneman auf der Suche nach der verlorenen Zeit XIV, 1966
Farbstift und Bleistift auf Papier.
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Henneman à la recherche du temps perdu XIV, 1966 Farbstift und Bleistift auf Papier.
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