Geboren : 1840Gestorben : 1916Dokumentierte Staatsangehörigkeiten : Frankreich
Louis Aimé Japy wird der Schule von Barbizon zugeordnet und widmet seine künstlerische Tätigkeit der Landschaftsmalerei. Sein Werdegang ist durch seine Ausstellungen am Salon und durch Werke dokumentiert, die in mehreren Museen aufbewahrt werden. Er studiert bei Louis Français und Camille Corot; eine weitere Notiz nennt auch Paul Lecomte unter seinen Lehrern. Laut der Galerie Mark Murray hält er sich zu Beginn seiner Laufbahn in Italien auf und malt dort italienische Motive, bevor er sich stärker den französischen Landschaften zuwendet.
Japy debütiert 1864 am Salon und stellt dort bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs aus. 1870 erhält er dort eine Medaille, 1873 eine Medaille zweiter Klasse; 1883 wird er Mitglied des Salon des artistes français. 1906 wird er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Zu den am Salon gezeigten Werken gehört Le Retour du troupeau, das 1885 ausgestellt wird. Zu seiner Ausstellungstätigkeit zählen auch eine Gruppenausstellung in der Galerie Georges Petit in Paris im Jahr 1888 sowie die Präsentation seines Paysage pastoral in Rennes im Jahr 1897.
Die Ausstellungskataloge der Beaux-Arts de Mâcon geben einen Einblick in die Titel seiner Landschaften: 1907 werden dort Marais und Rivière erwähnt, 1912 dann Crépuscule und Bords de l’eau. Werke Japys befinden sich in öffentlichen Sammlungen, darunter Le Soir dans les bouleaux, ein im Museum von Évreux aufbewahrtes Ölgemälde auf Leinwand, Étude d’arbres und ein auf etwa 1900 datiertes Paysage im Crozatier-Museum sowie Avril dans les bois de Pierrefonds, datiert auf 1887, im Musée des beaux-arts de Pau. Die Galerie Mark Murray weist zudem auf Werke in öffentlichen Sammlungen in Budapest, Langres, Limoux, Morlaix, Roanne und Salford hin. 1989 widmet Emmanuelle Roy dem Leben und Werk des Malers eine Masterarbeit.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu Louis Aimé Japy sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
10 Referenzen sind bei Dobiaschofsky, Ketterer, Piguet, Schuler, Zofingen dokumentiert. Jeder Eintrag verweist auf seine Quelle; die Beträge sind keine allgemeine Bewertung des Künstlers.
Dokumentarischer Text von SwissArtGallery auf Grundlage der genannten Quellen. Titel, Techniken und Hinweise werden in der Profilsprache angezeigt; der Originaltext des Katalogs bleibt im jeweiligen Eintrag zugänglich. Dokumentation aktualisiert : 2026-10-19