
Sin título, 1962
Tusche und Farbstift auf Holz.
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León Ferrari (1920–2013), in Buenos Aires geboren, entwickelte ein Werk, das grafisches Experiment und politische Kritik verbindet. Anfang der 1960er Jahre untersuchten seine Zeichnungen Liniennetze und teilweise unleserliche Schriften. 1964 verband er seine Bilder mit Gedichten Rafael Albertis im Buch Escrito en el Aire.
La civilización occidental y cristiana von 1965 setzt einen gekreuzigten Christus auf das Modell eines amerikanischen Militärflugzeugs und prangert die Gewalt des Vietnamkriegs an. Angesichts der argentinischen Diktatur ging Ferrari 1976 nach Brasilien ins Exil. Dort setzte er eine Praxis fort, die Zeichnung, Skulptur, Collage und Reproduktion zusammenführt. Der Goldene Löwe der Biennale von Venedig 2007 und die gemeinsame Ausstellung mit Mira Schendel im MoMA 2009 bestätigten die internationale Bedeutung seines Schaffens zwischen formaler Forschung und gesellschaftlicher Auseinandersetzung.
Dieses Profil vereint Identitätsnachweise zu León Ferrari sowie Gemälde, Zeichnungen und Arbeiten auf Papier aus Auktionskatalogen.
Germann · Dobiaschofsky
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Tusche und Farbstift auf Holz.
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Tusche und Filzstift
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Tusche und Filzstift
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Tusche
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Tusche
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