Francesco Foschi studierte ab 1726 bei Francesco Mancini in Fano und zog 1729 nach Rom. Sein erster bekannter Auftrag von 1739 betraf Illustrationen zu Ovids Metamorphosen. Ab 1746 lebte er in Loreto, arbeitete auch als Kunsthändler und entwickelte seine winterlichen Apenninenlandschaften. Nach Aufenthalten in Rom und Pesaro kehrte er 1764 endgültig in die Hauptstadt zurück. Seine Gemälde verbinden Alltagsszenen im Schnee mit einer kühlen, durch warme Akzente belebten Farbpalette. Werke von ihm wurden nach Frankreich und England exportiert. Das Museum von Grenoble besitzt eine Winterlandschaft mit Wildbach und Reisenden von 1750. Schneelandschaften befinden sich außerdem im Louvre und im Palais des beaux-arts in Lille.
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